Weiterbildung

“Am Ursprung heilen”

prä- und perinatale Psychologie und Körpertherapie in Theorie und Praxis

Die nächste Weiterbildung startet am 28. September 2017

und wird durchgeführt von

Gudrun Indlekofer www.gudrun-indlekofer.de

Joachim Detjen www.gemeinschaftscoach.deund

Brita Schirmer www.britaschirmer.de

Nachdem die Nachfrage nach unserer Weiterbildungsgruppe „Am Ursprung heilen“ sehr gut ist, haben wir uns entschieden, vom 28. September bis 3. Oktober 2017 wieder eine neue Gruppe zu beginnen. Sie geht über vier Blöcke zu je fünfeinhalb Tagen und endet etwa am Jahresanfang  2019. Die Termine für die weiteren Blöcke zwei, drei und vier werden wir mit allen Teilnehmern gemeinsam festlegen. Du kannst die Weiterbildung dafür nutzen, Deine eigene frühe Geschichte systematisch aufzuarbeiten und wenn Du mit anderen Menschen arbeitest, die vermittelten Inhalte und Methoden selbst anzuwenden. Wenn es Dich interessiert und Du noch Fragen für Deinen Klärungsprozess hast,  kannst Du uns auch gerne anrufen. 

Leitung: Joachim Detjen, Brita Schirmer und Gudrun Indlekofer

JoachimBritaGudrun110517

Die Erlebnisse aus der Zeit von der Zeugung/Empfängnis bis nach der Geburt prägen uns ein Leben lang. Sie werden in ihrer Bedeutung häufig immer noch verkannt. Ziel dieser Weiterbildung ist, diese zu verstehen und das Wissen darum sowohl in Selbst­erfahrungsprozessen als auch im therapeutischen Kontext einzusetzen.

Deshalb wenden wir uns mit diesem Angebot an Menschen, die ihren eigenen Selbst­erfahrungs- und Heilungsprozess vertiefen und solche, die es beruflich nutzen wollen wie Psycho- oder Körpertherapeuten, Ärzte, Hebammen oder Heilpraktiker, aber auch pädagogisch tätige Menschen.

Allgemeines zum Thema:

Unsere tiefsten Erlebnisse machen wir bereits in unseren ersten Lebensjahren, von der Zeugung bis zum Spracherwerb. Diese Erlebnisse prägen jeden Menschen wesentlich.

Die bewusste Erinnerung beginnt i.d.R. aber erst im dritten Lebensjahr mit dem Einsetzen der Sprache. Die Neurobiologie erklärt, dass diese Prozesse von der linken Hemisphäre unseres Gehirns, dem Sitz unseres logischen Denkens, gesteuert werden. Diese Hemi­sphäre bleibt während des Rests unseres Lebens dominant. Am Lebensanfang – in der Schwangerschaft und den ersten beiden Lebensjahren jedoch ist die rechte Hemisphäre dominant. Hier werden unsere Gefühle und unsere ersten Bindungserfahrungen als Körper­erinnerungen und -erfahrungen gespeichert und geprägt. Das Fundament unserer Gefühle von Vertrauen und Sicherheit wird gelegt. Frühe Erfahrungen bilden auch die Matrix für unsere körperliche und seelische Gesundheit, für Beziehung. Liebe und Sexualität.

Hier wird sozusagen die „Grundmelodie“ unseres Lebens komponiert, welche sich dann besonders bei wesentlichen Veränderungen und Lebensübergängen bemerkbar macht. Oft ist das gut und oft machen Teilaspekte davon ein ganzes Leben lang zu schaffen. Ohne dass es ihm bewusst ist, wiederholt ein Mensch das einmal angelegte Muster und wundert sich über sein Unglücklichsein.

Ängste, Sinnkrisen, Depressionen, Leeregefühle, Beziehungsprobleme, Probleme bei Lebensübergängen usw. werden häufig nicht richtig zugeordnet, weil wir uns an diese frühe Zeit nicht bewusst erinnern können. Noch treffen viele Suchende leider nicht auf Menschen, die ihre Situation richtig zuordnen und begleiten können. So bleiben sie wieder allein mit ihrem Erleben.

Die Weiterbildung ermöglicht einen Zugang zu diesen frühesten Lebenserfahrungen. Sie lernen „Grundmelodien“ zu erkennen und zu ihren Ursprüngen zurück zu verfolgen. Was macht aus Erfahrungen traumatische Erfahrungen? Wie können auch vorsprachliche Erfahrungen über das Körpergedächtnis wieder abrufbar gemacht und damit der Heilung zugänglich gemacht werden. Wie geschieht Traumaheilung, was braucht es dafür und was bedeutet die Integration der frühesten Erfahrungen für das weitere Leben?

Nach unserer Erfahrung liegt in der Ur-Wunde unser ganzen Potential verborgen. Diesen Schatz hinter dem Trauma zu bergen, darin sehen wir auch unsere Aufgabe als Begleiter.

Ein hoher Selbsterfahrungsanteil in allen Kursblöcken lässt Sie die pränatale Dimension des Seelenlebens von innen her erfassen. Theorie und Praxis wechseln im natürlichen Rhythmus des Interesses. Wir arbeiten sowohl alle miteinander als auch in Kleingruppen oder zu zweit. Immer wieder werden die Rollen gewechselt, die Rolle der TherapeutIn und dann wieder diejenige der KlientIn eingenommen.  Der Transfer des Erlebten auf das Erkennen der Grundmelodien anderer Menschen wird so zu einer „zweiten Sprache“ – der Sprache der Körpererinnerungen und Grundmuster.

Die ganze Weiterbildung umfasst vier Blöcke zu je fünfeinhalb Tagen (154 Stunden).

Wir sind u.a. ausgebildet von Dr. Franz Renggli, Basel, www.franz-renggli.ch, dessen 4. Buch: „Das goldene Tor zum Leben – wie unser Trauma aus Schwangerschaft und Geburt ausheilen kann“, im August 2013  im Arkana Verlag München erschienen ist!

Kurs I: Einleitung in das Thema. Sich selbst und die eigene Geschichte erforschen.     weiterlesen

Kurs II : Die Geburt. Bindung und wie sie sich in der Entwicklung des Kindes auswirkt.   …weiterlesen

Kurs III:  Früheste Erfahrungen aus der Schwangerschaft.                …weiterlesen

Kurs IV: Mit Gruppen arbeiten. Auswirkungen und Einflüsse der frühen Prägungen in sozialen Bezügen. 

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Dieselbe Weiterbildung wird zeitversetzt von Dr. Franz Renggli in Basel angeboten und Module, die zeitlich nicht passen, können dort gebucht werden. www.franz-renggli.ch

Wir freuen uns auf die gemeinsame intensive Forschungs- Lehr- und Lernzeit!

 

 

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